2021 – (m)ein Jahresrückblick

Kaum hat das Jahr angefangen von dem wir uns so viel versprochen haben, ist es auch schon wieder fast um. Zugegeben: ich hatte mir mehr erhofft von 2021. Wie froh war ich, als es endlich 0 Uhr schlug vom 31.12.2020 auf den 01.01.2021. Und dann kam erstmal nichts. Ein nicht enden wollender Lockdown, die Angst um Freunde und Familie und ganz viel Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ich habe mich selbst getäuscht und war deswegen enttäuscht.


Und dennoch war es auch ein Lebensjahr mit lieben Menschen um mich herum, mit ganz viel Glück und Freude, Spaß und einer guten Zeit. Ich habe viel gelernt, neue Menschen in mein Leben gelassen und einige daraus verabschiedet. Ich war mutig und dann auch wieder nicht.

Ich habe einige wichtige Lektionen in diesem Jahr gelernt. Allen voran, dass ich mich gut um mich selbst kümmern muss, weil ICH mich an erster Stelle stellen muss. Das tut keiner für mich. Das kann ich nur selbst. Wenn es mir gut geht, dann kann ich auch für andere da sein – für meine kleine Patchwork Familie, meine Eltern, Freunde und Lieblingsmenschen.


Was war toll?

  • Die erste Runde von #WOL Frauenstärken im Januar. Ich habe 4 so fantastische Frauen kennenlernen dürfen – sie sind pure Inspiration und Motivation für mich!

  • Ich habe im ersten Halbjahr viel Sport gemacht und auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet – ich hatte so viel Energie!

  • Meine Beziehung zu meiner Bonustochter hat sich nochmal intensiviert, da wir viel Zeit zu zweit hatten, wofür ich sehr dankbar bin. Wir haben Schneemenschen gebaut, ein Iglu versucht zu bauen, haben gemeinsam gebacken, Spaziergänge und Spielplätze besucht, waren im Museum und und und.

  • Videoaufnahmen und Videoschnitt haben mich vor allem im ersten Halbjahr sehr begleitet – die kreative Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ich erkenne einen Kompetenzzuwachs bei mir.

  • Es gab viel gutes Essen; selbstgekocht oder vom Restaurant abgeholt – wir haben dieses Jahr das Beste aus den vielen „Lockdowns“ gemacht. Seit August haben wir auch einen Thermomix in unserem Haushalt – obwohl ich so eine Gegnerin war, bin ich heute froh um die Erleichterung im Alltag und das Teilen des Mental Loads was Essensplanung und Einkauf angeht.

  • Über meinen Geburtstag war ich mit meinem Freund am Gardasee – nur wir Zwei, gutes Essen, Sonne und warme Tage. Es war herrlich.

  • Wir haben einen tollen Sommerurlaub in Brandenburg verbracht – Familie, Pferde, Baden. Wir hatten eine gute Zeit und konnten den Alltags- und Coronastress für eine Woche hinter uns lassen.

  • Die agile Coaching Ausbildung hatte einige erhellende Module für mich parat und auch das 1:1 Coaching hat mich persönlich so weit nach vorne katapultiert. Darüber habe ich auch mehrmals geschrieben. (LINK) Das war in jedem Fall grandios in 2021!

  • Ich wurde als Interviewpartnerin in einen Podcast eingeladen (LINK). Ich durfte über Emotionen und Gefühle sprechen. Ein Thema, das mir seit der Coaching Ausbildung sehr am Herzen liegt.


Was habe ich gelernt?

  • Führen lernen heißt, loslassen lernen

  • Mehr leben ins Leben zu bekommen ist nicht so einfach, wenn man Vollzeit arbeitet

  • Meine Wünsche und Bedürfnisse in der Partnerschaft klar zu kommunizieren, fällt mir immer noch nicht leicht

  • Ich brauche bewusste Pausen und Zeit für mich selbst und ich kann mir diese auch zugestehen

  • Meine Emotionen und Gefühle gehören zu mir; sie sind Wegweiser und gehören in mein (berufliches und privates) Leben. Ich kann ihre Signale deuten und mich jederzeit für oder gegen sie entscheiden. Mein bewusstes Ich entscheidet.

  • Mutig sein wird immer belohnt!

  • Ich brauche meinen Partner nicht, aber ich will ihn. Diese Erkenntnis befreit ungemein und ich entscheide mich seither jeden Tag neu FÜR ihn.

  • Mich beruflich klar zu artikulieren: was möchte ich? Was brauche ich? Wo sehe ich mich kurz-, mittel- und langfristig?

  • Ich entwickle beim Videodreh und -Schnitt ein immer besseres Gefühl bzw. Auge. Die Videos werden von Mal zu Mal besser

  • Coaching macht mir unglaublich Spaß und ich möchte das weiter ausbauen bzw. überhaupt anbieten


Dieses Jahr 2021 war wirklich nicht leicht – für niemanden, davon bin ich überzeugt. Wir haben alle unsere großen und kleinen Päckchen zu tragen. Wir dürfen Päckchen auch absetzen, weglegen, aufgeben und woanders hin versenden. Wir dürfen es uns erlauben leichter durchs Leben zu gehen. Und wenn wir deswegen manche Menschen uns unserem Leben verabschieden, dann ist das so. Andere können wir dann wieder willkommen heißen.


Die größte Erkenntnis dieses Jahr war daher für mich vielleicht:

Es darf auch einfach mal leicht sein. Es darf auch einfach mal Spaß machen!



In diesem Sinne: Prost! Auf Vergangenes!


Diese Bücher habe ich in 2021 gelesen:


Ein verheißenes Land (Barack Obama)

Im gleißenden Licht der Sonne (Clare Clark)

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid (Alena Schröder)

Ungezähmt (Glennon Doyle)

Kluftinger (Klüpfel & Kobr)

Funkenmord (Klüpfel & Kobr)

Die sieben Schwestern (Lucinda Riley)

Die Sturmschwester (Lucinda Riley)

Die Schattenschwester (Lucinda Riley)

Die Perlenschwester (Lucinda Riley)

Die Mondschwester (Lucinda Riley)

Die Sonnenschwester (Lucinda Riley)


Diese Musik habe ich in 2021 gehört:



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